Tagebau

Dieser schwarze Ölschiefer enthält nicht nur brennbares Kerogen, sondern auch die gut erhaltenen Wirbel eines Fischsauriers. Vor 180 Millionen Jahren schwamm er noch munter durch das Gebiet des heutigen Zollernalbkreises. Nach seinem Tod sank er auf den Grund des Meers und wurde dort als Fossil konserviert. Fossilien wie dieses, aber auch viele andere Funde aus den Steinbrüchen zeigt Holcim Süddeutschland im Werkforum und Fossilienmuseum Dotternhausen.

Der Ölschiefer im Zollernalbkreis liegt nur knapp unterhalb der Oberfläche und ist aufgrund seines hohen Anteils an brennbaren Substanzen auch als Energielieferant von Interesse. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden KZ-Häftlinge im Rahmen des Unternehmens Wüste durch das Terrorregime der Nazis gezwungen, den Schiefer unter menschenunwürdigen Bedingungen abzubauen, um daraus Öl zu gewinnen. 

Der Ölschiefer wird seit jeher vielseitig eingesetzt, als Brenn- und Baustoff sowie für medizinische Produkte und für Schmuck.

Die besondere Geologie des Zollernalbkreises wird nicht nur im Ölschiefer offenkundig, sondern bewegt durch seine seismischen Aktivitäten jeden im Zollernalbkreis.

Hier noch mehr Infos ...